Über mich

Moin!

Ich bin Carsten. Aktuell 20 Jahre „alt“ (Stand 28.09.2017) und wohne im nahen Umkreis von Hamburg.

Manche meinen ich wäre faul. Ich denke, dass ich einfach nur entspannter bin als die meisten anderen. Zumindest bis zu dem Zeitpunkt, zu dem etwas unbedingt fertig werden muss. Wobei man mir auch in solchen Situationen den Stress nicht anmerkt. Ich glaube das ist eins meiner größten Probleme. Nach außen wirke ich tiefenentspannt und innerlich zerreißt mich der Stress förmlich. Dabei ist mein Stresslevel gar nicht mal so hoch. Ich bin einfach nur sehr schnell gestresst.
Aber nun genug vom Stress. Es gibt ja noch mehr über mich zu erzählen.

Meine Familie und auch einige Freunde finden, dass ich in meinem noch relativ jungen Alter einiges erreicht habe. Das liegt nicht zuletzt an meiner sturen Art. Einmal etwas in den Kopf gesetzt, wird das auch gemacht. Zumindest teilweise. Bestes Beispiel ist wohl diese Seite. Vor 5 Monaten erstellt und alles was unter „Über mich“ steht war „Moin! Ich bin Carsten. Danke für die Aufmerksamkeit.“.
Aber es gibt auch Sachen die ich bis zum Ende durchziehe. Blicken wir ein paar Jahre zurück. Ich, 16 Jahre jung, habe, wie die meisten Jugendlichen, keine Lust mehr auf die Schule. Was mache ich also? Ich setze mich mit meiner Klassenlehrerin zusammen und plane mit ihr meine weitere Zukunft. Sie stellte mich häufig vom Unterricht frei, damit ich Termine bei der Berufsberatung wahrnehmen kann. Vielleicht auch ein paar mal zu oft. Das weiß sie aber nicht. Der ganze Prozess hat mir aber viel zu lang gedauert. Also habe ich alles selber in die Hand genommen und mich im Internet über verschiedene Ausbildungsberufe informiert. Klar war, dass ich etwas mit Computern machen möchte, diese begleiten mich immerhin schon mein halbes Leben lang. So stieß ich auf die Ausbildung zum Fachinformatiker in Fachrichtung Anwendungsentwicklung. Programmieren konnte ich zwar nicht, aber interessieren tat es mich schon. Da ich nun also wusste was ich machen möchte, habe ich mir kurzerhand das Abmeldeformular aus dem Schulbüro abgeholt. Meine Eltern wussten ja nichts. Blöderweise brauchte ich aber genau deren Unterschrift. Also allen Mut zusammengenommen und mit meiner Mutter gesprochen. Ich denke jeder kann sich die Reaktion von ihr ausmalen. Wobei einige von euch in dieser Situation nicht annähernd so ruhig geblieben wären wie sie. Immerhin möchte das eigene Kind, das die Möglichkeit auf ein gutes Abitur hätte, eben diese Möglichkeit über den Haufen werfen.
Und so kam es auch. Nach kurzer Überredungsphase und einem Gespräch zwischen meiner Klassenlehrerin, meinen Eltern und mir, gab ich das Abmeldeformular im November 2013 ab. Nun musste ich also beweisen, dass dies die richtige Entscheidung für mich war. Also stand ich trotzdem um 7 auf, setzte mich an den Computer und schrieb Bewerbungen. 45 Stück. In 3 Tagen. Damit war mein Part erstmal erledigt. Es hieß warten.
Einige Wochen, Vorstellungsgespräche und Assessment-Center später, kamen die ersten Zusagen und Angebote zu Praktika. Natürlich nahm ich die Praktika wahr, ich hatte ja eh nichts anderes zu tun. So kam ich also das erste Mal überhaupt mit meinem zukünftigen Job in Berührung. Was soll ich sagen? Es hat Spaß gemacht! In der einen Firma mehr als in der anderen, aber das half mir nur bei der bevorstehenden Entscheidung. Welches Unternehmen passt am besten zu mir? Die Entscheidung war dann doch sehr schnell gefallen. Es blieben noch weitere 5 Monate bis zum Beginn der Ausbildung.
An dieser Stelle springen wir mal ein paar Jahre weiter.
Mittlerweile bin ich 18 und habe etwa die hälfte meiner Ausbildung absolviert. Das Nachbarhaus, das der Familie gehört, wird frei und von meiner Mutter und ihrem Lebensgefährten übernommen. Es ist bereits in den 60ern gebaut worden und in keinem Top Zustand, aber nach reichlicher Überlegung entschieden wir uns gegen einen Abriss mit anschließendem Neubau und für eine komplette Renovierung. Zum Großteil von uns selber vorgenommen. Auch für mich eine spannende Angelegenheit. Denn neben dem Büro meiner Mutter ist dort noch eine weitere Wohnung frei. Perfekt für mich und meine Freundin. Also packte ich mit an, um so schnell wie möglich in meine erste eigene Wohnung ziehen zu können.

Fortsetzung folgt…

Danke für die Aufmerksamkeit.